.

Studium und Promotion

Studium:

Promotion:

 

Studium:

 

  • Wahlpflichtfach Pharmaziegeschichte



    Das Wahlpflichtfach soll es Interessierten ermöglichen, eine der pharmazeutischen Spezialdisziplinen näher kennen zu lernen, sich insbesondere mit ihren Arbeitsmethoden vertraut zu machen und erste kleine Schritte im selbstständigen Arbeiten zu gehen. Für die Pharmaziegeschichte bedeutet dies die Fähigkeit, einen (kultur-)historischen Blick auf die Pharmazie zu werfen, mit Texten umgehen zu können sowie überlieferte Gegenstände historisch einordnen und angemessen darstellen zu können. Das Wahlpflichtfach Pharmaziegeschichte vermittelt also nicht nur Spezialwissen, sondern auch Schlüsselqualifikationen wie Umgang mit dem geschriebenenen und gesprochenen Wort, d.h. Kommunikationsfähigkeit und die Entwicklung eines Sinns für kulturelle Differenzen. Diese Schlüsselqualifikationen haben in der Welt der “Globalisierung” eine wachsende Bedeutung.

    Der Unterricht umfasst laut ApprO. insgesamt 112 Stunden und ist im zweiten Studienabschnitt zu absolvieren. Für die Pharmaziegeschichte bedeutet dies theoretischen Unterricht im Umfang von 4 Semesterwochenstunden (insgesamt 56 Stunden) und Zeit für die Bearbeitung eines eigenen Projekts (ebenfalls 56 Stunden). Der theoretische Unterricht umfasst Vorlesungen und Seminare, insbesondere ein Tutorium (1 SWS), das in die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens einführt, ein begleitendes Seminar, an dessen Ende die Ergebnisse präsentiert werden (1 SWS) sowie zwei weitere SWS aus dem Lehrangebot der Abteilung (Blockunterricht) nach Wahl. Studierende, die einen Schein in der Vorlesung “Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte” erworben haben, werden bevorzugt berücksichtigt.

    Eigene Projektideen sind willkommen. Wer ein Thema gestellt haben möchte, kann wählen zwischen Einzelthemen aus den Bereichen:
    - Geschichte der Phytotherapie, besonders in Gynäkologie und Geburtshilfe
    - Geschichte einzelner Arzneimittel aus der Arzneimittelhistorischen Sammlung (Sammlung Schneider)
    - Bearbeitung eines historisch bedeutsamen pharmazeutischen Textes in Kooperation mit dem Projekt Digitale Bibliothek Braunschweig der Universitätsbibliothek )

    Gelungene Arbeiten können im Internet veröffentlicht werden.
    Das Wahlpflichtfach Pharmaziegeschichte ist eine optimale Vorbereitung für die pharmaziehistorische Promotion.

  • Nebenfach Pharmaziegeschichte



    1. Grundstudium
    Tutorium: Einführung in wissenschaftliches Arbeiten (2-3 Blöcke nachmittags, 1 SWS)
    Vorlesung in Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte, 1 SWS
    Ein Seminar von 1 SWS mit Kurzreferaten

    2. Hauptstudium
    Vorlesung Spezielle Kapitel der Pharmaziegeschichte, 1 SWS
    Ein Seminar von 2 SWS oder zwei Semianre von 1 SWS, dabei ein Kurzreferat und eine schriftliche Hausarbeit

    3. Abschluss
    Mündliche Prüfung entsprechend den Vorgaben der jeweiligen Prüfungsordnung

 

Promotion:

 

  • Promotion in Pharmaziegeschichte


    Promotionen in Pharmaziegeschichte (Abschluss: Dr. rer. nat.), Wissenschaftsgeschichte und bestimmten Gebieten der Gender Studies werden an der Abteilung betreut. Vorbereitend sollte das Aufbaustudium Pharmaziegeschichte absolviert werden. Für PromovendInnen mit einem geisteswissenschaftlichen Abschluss besteht grundsätzlich die Möglichkeit einer gemeinsamen Betreuung mit dem Historischen Seminar.

    Wozu eine Promotion in Pharmaziegeschichte?

    Wer

    - neben dem pharmazeutischen Alltag einen Blick über den Tellerrand wagen will
    - wissen will, wie Kultur und Wissenschaft miteinander verzahnt sind
    - im historischen Beispiel erforschen will, wie wissenschaftliches Wissen „funktioniert“
    - ganz allgemein neben den naturwissenschaftlichen auch geistes- und/oder sozialwissenschaftliche Interessen hat,

    ist eingeladen, sich zu einem Vorgespräch über eine pharmaziegeschichtliche Promotion anzumelden.

    Was könnte der „Nutzeffekt“ einer pharmaziehistorischen Promotion sein?

    Auch naturwissenschaftliche Forschung wird nicht immer betrieben, weil den ForscherInnen ein bestimmter Nutzen, eine bestimme mögliche Anwendung vor Augen steht. Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte ist in diesem Sinne Grundlagenforschung, sie ist darüber hinaus vor allem ein reflektierendes Fach, in dem Fragen der Wissenschaftsdynamik, aber auch der Wissenschaftsethik und Fragen nach dem Verhältnis von Wissenschaft und Kultur gestellt werden können.

    Die Arbeit an einem pharmazie- oder wissenschaftshistorischen Thema vermittelt Fähigkeiten, die im pharmazeutischen Studium sonst wenig entwickelt werden können: man lernt, mit Texten kritisch und produktiv umzugehen, selbst zu schreiben, zu argumentieren, einen Sachverhalt angemessen und fasslich darzustellen.

    Wer eine Tätigkeit im Bereich “Wissenschaftsjournalismus” oder Public Relations anstrebt, ist mit einer wissenschaftshistorischen Arbeit gut beraten. In Zukunft werden viele professionelle Lebensläufe gebrochener und weniger eindeutig sein als sie das zur Zeit noch sind. Wenn Sie sich vorstellen können, im Laufe ihrer beruflichen Lebenszeit von einem Berufsfeld zum anderen zu wechseln, sei es aus Spaß an der Abwechslung oder auch, weil Sie sich nach eineR PartnerIn oder Kindern richten wollen, dann kann eine solche Arbeit für Sie persönlich durchaus „nützlich“ sein.

  • Aufbaustudium Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte

    Anmeldefristen:
    Für das WS 09/10 gilt der folgende Zeitplan: Bewerbungsschluss ist der 12.06.09, die Auswahlgespräche finden dann zwischen der 27. und 29. Kalenderwoche statt!
    - 1. ALLGEMEINES
    - 2. NEUE REGELUNG ab Wintersemester 2005/06
    - 3. ALTE REGELUNG (gültig für alle Studierenden, die vor dem WS 05/06 begonnen haben)
    - 4. RICHTLINIEN für die Leistungsnachweise

    1. ALLGEMEINES:

    Promotionen in Pharmaziegeschichte (Abschluss: Dr. rer. nat.), Wissenschaftsgeschichte und bestimmten Gebieten der Gender Studies werden an der Abteilung betreut. Vorbereitend sollte das Aufbaustudium Pharmaziegeschichte absolviert werden. Für PromovendInnen mit einem geisteswissenschaftlichen Abschluss besteht grundsätzlich die Möglichkeit einer gemeinsamen Betreuung mit dem Historischen Seminar.
    Die zeitliche Gestaltung des Aufbaustudiums ist flexibel und kommt besonders auswärtigen PromovendInnen entgegen. Viele Veranstaltungen sind Blockveranstaltungen. Vom Beginn des Studiums bis zur endgültigen Themenfindung und Anmeldung der Promotion sollten aber nicht mehr als 4 Semester vergehen.
    Für jede besuchte Veranstaltung werden im Sekretariat Scheine ausgestellt, die dort abgeholt oder zugeschickt werden können (hierfür bitte eine Liste der besuchten Veranstaltungen angeben).
    Seit dem Wintersemester 2005/06 gibt es für das Aufbaustudium eine neue Regelung. Diese gilt für alle Studierenden, die im WS 05/06 das Aufbaustudium beginnen. Für alle Studierenden, die vor dem WS 05/06 begonnen haben, gilt weiterhin die alte Regelung!

    2. NEUE REGELUNG für Aufbaustudiumsbeginner ab Wintersemester 2005/06

    Alle Studierenden bekommen zu Beginn des Studiums ein Nachweisheft, in das alle absolvierten Veranstaltungen von dem/der PromovendIn eingetragen werden. Dieses Nachweisheft muss jeweils einmal bei der Anmeldung der Promotion und einmal bei der Abgabe der Promotion im Sekretariat vorgelegt werden. Für jede Veranstaltung wird ein Schein mit Vermerk des erbrachten Leistungsnachweises im Sekretariat ausgestellt.
    Vor und während der Promotion sind mindestens 8 Semesterwochenstunden (SWS) an Seminaren und Vorlesungen zu besuchen. Außerdem muss jede/r PromovendIn ihr/sein Thema einmal in der Vorlesung „Spezielle Kapitel der Pharmaziegeschichte“ und mindestens einmal im DoktorandInnenkolloquium (siehe unten) vorstellen.

    NEUE REGELUNG: Das Studium gliedert sich in 3 Phasen:

    Phase 1: (Dauer: 1 bis 2 Semester)
    - 1 SWS Tutorium „Arbeitsmethoden in Wissenschaftsgeschichte und Frauen- und Geschlechterforschung“. Diese Veranstaltung ist dreiteilig und findet jedes Semester statt.
    - 1 SWS Vorlesung „Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte“ (Bettina Wahrig). Diese Veranstaltung findet jedes Semester statt und wird wöchentlich gehalten. Auswärtige Studierende können sich – wenn der Besuch der Vorlesung nicht möglich ist – den Inhalt anhand des Vorlesungsskripts sowie weiterer eigener Lektüre erarbeiten. (Kopiervorlage befindet sich auf dem Flur der Abteilung, Beethovenstr. 55, 5. OG)
    - 2 SWS Seminare oder Vorlesungen (Anzahl und Thema der Veranstaltungen frei wählbar). Es müssen 2 Leistungsnachweise erbracht werden, und zwar 1 Kurzreferat und eine Mini-Hausarbeit (siehe Richtlinien für die Leistungsnachweise).

    Phase 2: (Dauer: 1 bis max. 3 Semester, Phase 1 und 2 zusammen aber nicht mehr als 4 Semester!)
    - 3 SWS Seminare oder Vorlesungen (Anzahl und Thema der Veranstaltungen frei wählbar). Es müssen 2 Leistungsnachweise erbracht werden, und zwar 1 Kurzreferat und eine längere Hausarbeit zum Einstieg ins Promotionsthema (siehe Richtlinien für die Leistungsnachweise).

    Phase 3: die eigentliche Promotion
    Diese Phase beginnt mit der offiziellen Anmeldung des Promotionsthemas (dafür bitte nicht vergessen, das Nachweisheft im Sekretariat vorzulegen). Während der Promotion zu. erbringende Leistungen sind:
    - Beteiligung an der Lehre mit einer längeren Präsentation des eigenen Themas in der Vorlesung "Spezielle Kapitel der Pharmaziegeschichte". Diese Veranstaltung findet jedes Semester statt und wird 14täglich gehalten.
    - 1 SWS DoktorandenInnenkolloquium (gemeinsame Veranstaltung mit Herbert Mehrtens, Historisches Seminar). Diese Veranstaltung findet jedes Semester im Block statt und sollte mindestens einmal besucht werden und es sollte auch mindestens einmal das eigene Thema vorgestellt werden.
    - Das Kolloquium bietet die Gelegenheit, Methodenkenntnisse zu vertiefen, die eigene Arbeit zu diskutieren und sich über die Projekte anderer DoktorandInnen zu informieren.

    3. ALTE REGELUNG:

    Alle Studierenden, die für sich selbst einen besseren Überblick haben möchten, können im Sekretariat ein Nachweisheft bekommen, auf dem sie selbst eintragen können, welche Veranstaltungen sie bisher besucht haben. Für jede Veranstaltung wird ein Schein mit Vermerk des erbrachten Leistungsnachweises ausgestellt.
    Vor und während der Promotion sind mindestens 7 Semesterwochenstunden (SWS) an Seminaren und Vorlesungen zu besuchen. Außerdem muss jede/r PromovendIn das eigene Thema mindestens einmal im DoktorandInnenkolloquium (siehe unten) vorstellen. Bei Interesse ist es außerdem möglich das eigene Thema in der Vorlesung „Spezielle Kapitel der Pharmaziegeschichte“ zu präsentieren.

    ALTE REGELUNG: Das Studium gliedert sich in 3 Phasen:

    Phase 1: (Dauer: 1 bis 2 Semester)
    - 1 SWS Tutorium Arbeitsmethoden in Wissenschaftsgeschichte und Frauen- und Geschlechterforschung). Diese Veranstaltung ist dreiteilig und findet jedes Semester statt.
    - 1 SWS Vorlesung „Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte“ (Bettina Wahrig). Diese Veranstaltung findet jedes Semester statt und wird wöchentlich gehalten. Auswärtige Studierende können sich – wenn der Besuch der Vorlesung nicht möglich ist – den Inhalt anhand des Vorlesungsskripts sowie weiterer eigener Lektüre erarbeiten. (Kopiervorlage befindet sich auf dem Flur der Abteilung, Beethovenstr. 55, 5. OG)
    - 2 SWS Seminare oder Vorlesungen (Anzahl und Thema der Veranstaltungen frei wählbar).
    - Es muss 1 Leistungsnachweis erbracht werden, und zwar 1 Kurzreferat (siehe Richtlinien für die Leistungsnachweise).

    Phase 2: (Dauer: 1 bis max. 3 Semester, Phase 1 und 2 zusammen aber nicht mehr als 4 Semester!)
    - 2 SWS Seminare oder Vorlesungen (Anzahl und Thema der Veranstaltungen frei wählbar).
    - Es müssen 2 Leistungsnachweise erbracht werden, und zwar 1 Kurzreferat und eine ängere Hausarbeit zum Einstieg ins Promotionsthema (siehe Richtlinien für die Leistungsnachweise).

    Phase 3: die eigentliche Promotion
    Diese Phase beginnt mit der offiziellen Anmeldung des Promotionsthemas.
    Während der Promotion zu erbringende Leistungen sind:
    - 1 SWS DoktorandenInnenkolloquium (gemeinsame Veranstaltung mit Herbert Mehrtens, Historisches Seminar). Diese Veranstaltung findet jedes Semester im Block statt und sollte mindestens einmal besucht werden und es sollte auch mindestens einmal das eigene Thema vorgestellt werden. Das Kolloquium bietet die Gelegenheit, Methodenkenntnisse zu vertiefen, die eigene Arbeit zu diskutieren und sich über die Projekte anderer DoktorandInnen zu informieren.

    4. RICHTLINIEN für die Leistungsnachweise:

    Während des Aufbaustudiums sind als Leistungsnachweise zu erbringen:

    - nach alter Regelung 2 Kurzreferate und ein längere Hausarbeit
    - nach neuer Regelung eine Mini-Hausarbeit, 2 Kurzreferate und eine längere Hausarbeit

    Folgende Anforderungen sollten die einzelnen Leistungsnachweise erfüllen:

    Kurzreferat mit Handout:
    - Dauer: 15 min
    - Es soll keine reine Wiedergabe der Textgrundlage erfolgen, sondern eine eigenständige Darstellung des Themas.
    - Sinnvoller Einsatz von Medien (Overhad-Projektor, Beamer, Tafel ...)
    - Vorüberlegungen für die Diskussion
    Handout:
    - nicht mehr als 2 Seiten (besser eine, bei Abbildungen ggf. mehr)
    - gut strukturieren
    - Formalien nicht vergessen (Angabe von Seminar, Name, Datum, Thema,...)
    - Zitate (auch aus dem Internet) als solche kennzeichnen
    - vollständige Literaturangabe

    Längere Hausarbeit:
    - Das Thema dieser Hausarbeit ist nicht zwingend an eine Veranstaltung gebunden und sollte die Richtung für die Promotion festlegen. Das Thema sollte vorher gründlich mit der Betreuerin /dem Betreuer (Bettina Wahrig oder andere DozentInnen der Lehrveranstaltungen) abgesprochen werden.
    - Umfang: 25-30 Seiten
    - Es soll nachgewiesen werden, dass die erlernten Methoden (Zitieren, wissenschaftliches Schreiben, Entwickeln historischer Fragestellungen, Umgang mit Texten) angewendet werden können.

    NEU ab WS 05/06: Mini-Hausarbeit:
    - Umfang ca. 8 Seiten
    - Formulierung einer Fragestellung
    - keine reine Wiedergabe der zu Grunde gelegten Texte
    - gut strukturieren
    - Formalien nicht vergessen (Angabe von Seminar, Name, Datum, Thema,...)
    - Zitate (auch aus dem Internet) korrekt kennzeichnen
    - vollständige und einheitliche Literatur- und Quellenangabe
© Abteilung für Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte
|
2010
|
Kontakt/Impressum